1900

Die Reichsbankstelle wird in der Kopernikusstraße eröffnet.

1902

Der Belianplatz wird angelegt.

1903

Die Herz-Jesu-Kirche in der Kopernikusstraße wird eingeweiht. Am 31. Oktober 1903 feiert die Stadt Allenstein ihr 550-jähriges Jubiläum der Stadtgründung.

1905

Allenstein wird Sitz des neu gebildeten Regierungsbezirks Allenstein zuvor bestanden nur die beiden Regierungsbezirke Königsberg und Gumbinnen in der Provinz Ostpreußen. Das Gebiet umfasst 518.682 Einwohner auf 11.711 km2 Land und Erster Regierungspräsidenten wird Wilhelm von Hegel.

1907

Zum Ende des Jahres 1907 wird das Elektrizitätswerk und die Straßenbahn in Betrieb genommen.

1908

Georg Zülch wird erster Bürgermeister der Stadt Allenstein, wo er bereits seit 1903 Zweiter Bürgermeister war.

1909

Errichtung der Handelskammer in Allenstein, erster Präsident wird der Fabrikbesitzer Karl Roensch.

1910

Allenstein verlässt den Landkreis Allenstein und wird zur kreisfreien Stadt im Regierungsbezirk Allenstein.
Am 28. Juni 1910 Eröffnung der Gewerbeausstellung in Allenstein auf dem Gelände Jakobsberg.

1912

Die St.-Josephi-Kirche wird erbaut. Und am 31. Oktober 1912 um 11 Uhr vormittags beginnt, die feierliche Grundsteinlegung zum Bau des Neuen Rathauses statt.

1913

Das nach den Plänen des Allensteiner Architekten Erich Mendelsohn von der jüdischen Gemeinde Allensteins errichtet Taharahaus (Bauzeit von 1911 bis 1913) wird fertiggestellt.

1914

27./28. August 1914 Brot backen für die in die Stadt Allenstein eingedrungenen Russen.

1915

Im Frühjahr 1915 das Neue Rathaus (Bauzeit von 1912 bis 1915) wird bezogen.

1918

Am 24. März 1918 stirbt der ehemalige Bürgermeister Oskar Belian in Allenstein.

1920

11. Juli 1920 Abstimmung in den Gebieten Allenstein und Marienwerder. Ergebnis der Volksabstimmung im Stadtgebiet Allenstein mit 16.740 Stimmen für Ostpreußen (Deutschland) und nur 340 Stimmen für Polen.

1921

Am 16. Juni 1921 verstirbt der Allensteiner Fabrikbesitzer und Stadtverordnetenvorsteher Karl Roensch bei einem Kuraufenthalt in Bad Kissingen.

1923

Eröffnung der Stadtbücherei im alten Rathaus

1925

Das Landestheater Treudank wird gegründet und hat seinen Sitz unweit des Neuen Rathauses in der Hindenburg Straße.

1928

Das von den Berlinern Architekten Walter und Johannes Krüger erbaute Abstimmungsdenkmal wird in der Parkanlagen Jakobsberg enthüllt.

1932

Dr. Otto Gilka (Zentrum) wird letzter freigewählter Bürgermeister der Stadt Allenstein.

1933

Friedrich Schiedat (NSDAP) wird Bürgermeister der Stadt Allenstein von 1933 bis 1945.

1937

Grundsteinlegung zum Bau des Hindenburg-Krankenhauses

1938

Am 09./10. November 1938 wird die Synagoge in der Liebstädter Straße niedergebrannt. (Reichskristallnacht)

1937

Die Stadt Allenstein hat 46.513 Einwohner, davon sind 1/3 evangelisch und 2/3 katholisch.
Max Worgitzki Leiter des Ostpreußischen Heimatdienstes im Abstimmungskampf von 1920 verstirbt mit nur 53 Jahren in Allenstein.

1942

Der ehemalige Bürgermeister Georg Zülch verstirbt am 31. August 1942 in Groß Grabow.

1945

23. Januar 1945 die Stadt Allenstein ist von der sowjetrussischen Armee eingenommen und es kommt zu Misshandlungen an der Zivilbevölkerung.